Herbert Wehner Beschreibung Herbert Wehner  
 
   
Beschreibung von Herbert Wehner Infos zu Herbert Wehner und Beschreibung.
Nicht angemeldet: Anmelden | Impressum 
Navigation
· Hauptseite
· Know Forum - neu!
· Zufälliger Artikel
· Spezialseiten
· Alle Artikel
· Eingeordnet unter
Aktueller Artikel
· Seite bearbeiten
· Links auf diese Seite
· Verlinkte Seiten
· Versionen


 
 



Letzte Beiträge
Die Klimalüge CO2Guten Abend Herr Enger
"Meine Fr...
Volumenausdehnung be...Hallo da draußen, ich h
abe folgendes ...
Osterrätsel der Fran...Hallo, ich hab' mich leide
r mit meinere ...
was ist denn mit dem...Hallo, der Song heißt Cal
istan "...
Strichcode entschlüs...Hallo benni, ich stehe
gerade vor dem...
Lust auf Focus Rätse...Hallo, an alle Spezialist
en dieses Räts...
ErdölServus, Erdöl hat keine
Formel, da es...
Frage an die Student...Hallo, im Prinzip ist das
eine gute Ide...
CO2 chemische Trennu...Hallo ....... CO2 in der
Luft wird begr...
IGBT ansteuerschaltu...Guten Tag, Wer weiss lief
ert eine funk...


Herbert Wehner

Dieser Text beschreibt Herbert Wehner.


Der untere Text beinhaltet die Herbert Wehner Beschreibung. Soweit es sich um ein definierbares Objekt handelt, sollte hier eine Herbert Wehner Definition vorhanden sein. Sollte eine Definition von Herbert Wehner fehlen, kann diese von Ihnen verfaßt werden. Wir sind bestrebt die Beschreibung von Herbert Wehner möglichst ausführlich zu halten.

Jeder Text bei Know-Library, sowie ein Teil davon (Definition, Beschreibung etc.), außer Bücher Beschreibungen kann bearbeitet werden. Falls die Beschreibung auf dieser Seite nicht korrekt ist klicken Sie auf 'Beschreibung editieren' um den Text zu korrigieren bzw. neuen einzufügen. Weitere Informationen und Bücher zum Thema Herbert Wehner Beschreibung , so wie Link zum Forum finden Sie weiter unten. Eine Übersicht der Texte, die das Thema Herbert Wehner beschreiben finden Sie auf der Seite alle Artikel über Herbert Wehner. Fragen zu dem Thema Herbert Wehner können im Forum gestellt werden. Klicken Sie hier um zu dem Forum zu wechseln.

Herbert Wehner Artikel

Herbert Richard Wehner (* 11.07 1906 in Dresden; † 19.01 1990 in Bonn) war von 1969 bis 1983 Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion.

Wehner war dreimal verheiratet. In erster Ehe seit 1927 mit der Schauspielerin Lotte Loebinger (1905-1999) verheiratet. Die Ehe wird später wieder geschieden. In zweiter Ehe seit 1944 mit Charlotte Burmeister, geborene Clausen, verheiratet. Nach deren Tod 1979 heiratet er 1983 ihre Tochter, also seine Stieftochter, Gteta Burmeister. Burmeister hatte schon Jahrzehnte ihrem Stiefvater als Sekretärin und Betreuerin gedient. Nach der Wende zog sie nach Dresden.

Wehner wurde als Sohn eines Schuhmachers geboren. Sein Vater war Soldat in dem Ersten Weltkrieg und trat danach in einen lockeren Zusammenschluss von sozialdemokratischen, sozialistischen und kommunistischen Soldaten ein.

Noch zu seiner Schulzeit war Wehner Mitglied der Sozialistischen Arbeiterjugend (SAJ) geworden, die er jedoch schon 1923 wieder verließ, um Mitglied einer anarchosyndikalistischen Jugendgruppe um Erich Mühsam zu werden. Als Grund für seinen Entschluss der Sozialdemokratie zunächst den Rücken zu kehren, gab er später an, dass die SPD den Einmarsch der Reichswehr in sein Heimatland Sachsen unterstützte und damit Verrat an der Einheitsfront beging. Tatsächlich schickte die Reichsregierung unter Gustav Stresemann in diesem Jahr Truppen nach Sachsen, um die Koalition aus SPD und KPD in der sächsischen Landesregierung zu beenden. Der pazifistische Kurs von Mühsam war Wehner aber schnell zu uneffektiv und so verließ dieser die Gruppe des Anarchisten und wendete sich sogar gegen ihn. Nach der Mittleren Reife 1924 begann Wehner eine Kaufmännische Lehre in Dresden. Wegen seiner radikalen politischen Betätigung verlor er 1926 seine Anstellung, arbeitete anschließend als Journalist und engagierte sich in der Gewerkschaft.

1927 wurde Wehner Mitglied der KPD und noch in dem selben Jahr hauptamtlicher Sekretär der Roten Hilfe Deutschlands in Dresden. Sein Aufsteig in der Partei war schnell. Durch seinen Fleiß und seine Rhetorik, die er in dem sächsischen Landtag bewieß, wurde das Politbüro auf ihn aufmerksam. 1930 wurde er Stellvertretender Sekretär der KPD in Sachsen. Ein Jahr später legte er sein Landtagsmandat nieder und ging nach Berlin, wo er für Walter Ulbricht arbeitete. 1932 wurde Wehner Technischer Sekretär des Politbüro.

Ab 1933 setzte er seine politische Arbeit für die inzwischen verbotene KPD in der Illegalität in Deutschland fort. 1935 emigrierte er als Mitglied des Zentralkomitees der KPD nach Moskau. Sein Deckname "Funk". Er wohnte dort in dem berühmt-berüchtigten "Hotel Lux", entging aber den stalinistischen Säuberungen, denen die meisten deutschen Exil-Kommunisten zu dem Opfer fielen.

Wie weit Wehner persönlich in den sogenannten "Säuberungen" auch als Denunziant mitwirkte, ist bis heute nicht endgültig geklärt.

1941 reiste er mit Parteiauftrag in das damals neutrale Schweden, wo er 1942 in Stockholm verhaftet und dann interniert wurde. Hier vollzog sich nach eigenem Bekunden sein Bruch mit dem Kommunismus.

1946 kehrte er nach Deutschland zurück und wurde sogleich Mitglied der SPD in Hamburg. Hier arbeitete er auch als Redakteur für die sozialdemokratische Zeitung "Hamburger Echo". Er gehörte schon bald zu dem engsten Kreis um den SPD-Vorsitzenden Kurt Schumacher.

1948 wurde er Mitglied des Bezirksvorstandes der SPD in Hamburg. Von 1958 bis 1973 war er außerdem Stellvertretender Bundesvorsitzender der SPD. 1949 wurde er in den Deutschen Bundestag als Abgeordneter für den Wahlbezirk Hamburg-Harburg gewählt und war von 1957 bis 1958 sowie von 1964 bis 1966 Stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion. In dem Kabinett der Großen Koalition unter Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger wurde Wehner 1966 Bundesminister für gesamtdeutsche Fragen. Wehner hatte großen Anteil an der innerparteilichen Durchsetzung des Godesberger Programms, durch das sich die SPD 1959 endgültig auch programmatisch zur Volkspartei entwickelte.

Nach dem Regierungswechsel 1969 wurde er Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion. Hier erwarb er sich schnell den Ruf eines "Zuchtmeisters", der die Fraktion an der Seite der von Bundeskanzler Willy Brandt geführten Regierung hielt. Allerdings hatte er auch großen Anteil an der Demontage Brandts (Zitat: "Der Kanzler badet gerne lau; so in einem Schaumbad") und schließlich an dessen Rücktritt anlässlich der Guillaume-Affäre 1974.

Dem 1980 gewählten neunten Deutschem Bundestag gehörte er als Alterspräsident an.

Nach dem Bruch der sozialliberalen Koalition am 17. September 1982 und der Wahl von Helmut Kohl zu dem Bundeskanzler am 1. Oktober 1982 kam es in dem März 1983 zu Neuwahlen. Zu diesen Wahlen hat Wehner aus Altersgründen nicht mehr kandidiert. Als Grund gab er an: "Es reicht mir."

Bis zu seinem Ausscheiden aus dem Bundestag hat er 14 Jahre lang der SPD-Fraktion vorgestanden.

In den 34 Jahren als Bundestagsabgeordneter hat er sich 78 Ordnungsrufe eingefangen und ist somit Rekordhalter auf diesem Gebiet. Den CDU-Abgeordneten Jürgen Wohlrabe titulierte er als "Herr Übelkrähe", Jürgen Todenhöfer wurde einmal als "Abgeordneter Hodentöter" genannt. Er wurde aber auch vor allem aus Kreisen der CDU/CSU heftig angegriffen, (Zitat Wehner: Ich bin es gewohnt, ausgepfiffen und niedergebrüllt und geschlagen zu werden. Dessen schäme ich mich nicht. Es werden sich andere einmal dafür schämen müssen.") Wehners Parlamentsstil war eigenwillig und unverkennbar. Seine Reden waren durchzogen von langen verschachtelten Sätzen, die stets wieder durch eruptive Ausbrüche unterbrochen wurden. Z

1990 verstarb er nach langen Jahren des Leidens (unklar ob Alzheimer oder Folgen seiner Diabetes).

Der frühere Chef der Auslandsspionage der DDR Markus Wolf berichtet in seinen Memoiren "Spionagechef in dem geheimen Krieg" über geheime Kontakte Wehners zur SED-Führung und dem DDR-Auslandsnachrichtendienst.

Er ist Ehrenbürger der Stadt Hamburg. 2004 laufen Bestrebungen von Bürgerschaftsabgeordneten der Regierungspartei CDU, Wehner wegen seiner Verstrickungen in die Säuberungen während seines Moskauer Exils posthum die Ehrenbürgerwürde abzuerkennen.

Buch-Tipp: Der Onkel, Herbert Wehner in Gesprächen und Interviews Es gibt leider keine Beschreibung für das Buch "Der Onkel, Herbert Wehner in Gesprächen und Interviews". Um weitere Informationen zu diesem Buch zu finden klicken Sie bitte auf den Link oberhalb von diesem Text. Sie werden automatisch zum Buchhändler weiter geleitet.

Literatur

Buch-Tipp: Die Wandlungen des Herbert Wehner. 8 CDs + 1 MP3-CD . Von der Volksfront zur Großen Koalition Das lesenswerteste Buch über Wehner auf deutsch Für den politisch interessierten Leser zeigt sich hier zu dem ersten Mal eine umfassende Biographie des politischen Lebens Herbert Wehners. Dem Autor lagen ertmalig alle heute zugänglichen Quellen über Wehner vor, diese hat er, allerdings mit einem Stil, der nicht das Temperament Wehners widerspiegelt,...

Literatur

  • Herbert Wehner: "Brot und Disteln - Zeugnisse vom Ringen um Hamburgs Vrfassung und Deutschlands Erneuerung in den Jahren 1848/49", Verlag Christen & Co,Hamburg, 1948
  • Reimann, Günter / Wehner, Herbert: "zwischen zwei Epochen - Briefe 1946", Gustav-Kiepenheuer-Verlag, Leipzig, 1998, ISBN 3-378-01029-0
Buch-Tipp: Herbert Wehner - Moskau 1937 Die Beschreibung für das Buch "Herbert Wehner - Moskau 1937" fehlt leider. Weitere informatione finden Sie auf der Seite des Buchhändlers. Klicken Sie dafür auf den Link über diesem Text. Die Seite des Händlers öffnet sich in neuem Fenster.

Literatur

  • Frederik, Hans: Herbert Wehner – das Ende seiner Legende, VPA, Landshut 1982. ISBN 3-921240-06-9
  • A. Freudenhammer/K. Vater.: Herbert Wehner – Ein Leben mit der Deutschen Frage, C. Bertelsmann, München 1978. ISBN 3-570-05447-0
  • Leugers-Scherzberg, August H.: Die Wandlung des Herbert Wehner, Propyläen, Berlin 2002. ISBN 3-549-07155-8
  • Müller, Reinhard: Herbert Wehner – Moskau 1937, Hamburger Edition, Hamburg 2003. ISBN 3-930908-82-4
  • Scholz, Michael F.: Herbert Wehner in Schweden 1941 – 1946, Oldenbourg, München 1995. ISBN 3-486-64570-6
  • Markus Wolf: Spionagechef in dem geheimen Krieg,ISBN 3548365892
  • Becker (Hg): "Herbert Wehner zeit seines Lebens", Eigenverlag, Eschau, 1986== Weblinks ==
  • [1] (http://www.dhm.de/lemo/html/biografien/WehnerHerbert/) Biografie
  • [2] (http://www.wehnerwerk.de/) Herbert-Wehner-Bildungswerk Dresden
Herbert Wehner Beschreibung Bundesminister für gesamtdeutsche Fragen bzw. innerdeutsche Beziehungen der Bundesrepublik Deutschland

Jakob Kaiser | Ernst Lemmer | Rainer Barzel | Erich Mende | Johann Baptist Gradl | Herbert Wehner | Egon Franke | Rainer Barzel | Heinrich Windelen | Dorothee Wilms


Weiteres zu dem Artikel Herbert Wehner

Andere Leser interessierten sich auch für folgende Beschreibungen: Alzheimer, Kreis, Redakteur
Schnellzugrif auf verwandte Texte:
 
NEU! Frage im Forum zum Thema:
 
Wenn die Beschreibung 'Herbert Wehner' Ihrer Meinung nach nicht korrekt ist oder in aktueller Version Fehler enthalten sind oder es fehlt die Herbert Wehner Definition, dann klicken Sie bitte auf "Beschreibung bearbeiten" und schreiben Sie die Eigene Version des Textes. Die Änderungen in der Beschreibung werden sofort aktiv und für alle sichtbar. Ein Administrator wird Ihre Version der Beschreibung und Definition von 'Herbert Wehner' nachher prüfen. Bitte achten Sie auf die Urheberrechte (Copyright). Wir sind für die besseren Beschreibung von 'Herbert Wehner' und 'Herbert Wehner' Definition sehr dankbar.

Alle Tipps zu den Bücher auf dieser Seite wurden automatisch generiert. D.h. die Bücher wurden aus einer Datenbank von dem Computer ausgesucht. Deshalb kann es vorkommen, dass vorgeschlagene Bücher nicht ganz der 'Herbert Wehner' Beschreibung entsprechen.
· Diese Seite wurde bisher 766 mal abgerufen.
· Letzte Counteraktualisierung erfolgte am 17.05.2008 um 18:19:32
· Diese Seite wurde zuletzt geändert um 13:30, 25. Sep 2004.
· Letzte Portalaktualisierung erfolgte um 08:00:00 GMT, 25.02.2008
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Herbert Wehner aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Inhalte. In der Wikipedia ist eine Autorenauflistung verfügbar.

Von ""

· Diese Seite wurde bisher 766 mal abgerufen.
· Letzte Counteraktualisierung erfolgte am 17.05.2008 um 18:19:33
· Diese Seite wurde zuletzt geändert um 13:30, 25. Sep 2004.
· Letzte Portalaktualisierung erfolgte um 08:00:00 GMT, 25.02.2008